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Die Geschichte des Films

Was Ende des 19. Jahrhunderts mit der Erfindung des Zoopraxiscope begann, ist heute eine der wichtigsten Industrien der Welt. Vom kurzen Stummfilm, über Filme mit Synchron-Ton, bis hin zu den heutigen Science-Fiction-Abenteuern mit Spezialeffekten, die auf riesigen Breitwandleinwänden präsentiert werden – die Geschichte des Films ist durchaus interessant und spannend zugleich.

Im Jahre 1867 erfand der Amerikaner William Lincoln das Zoopraxiscope, auch “Lebensrad” genannt. Dabei handelte es sich um eine klotzige Maschine mit einem Guckloch, mit der bewegte Bilder aufgenommen werden konnten. Zirka 20 Jahre später wurde die erste Kamera entwickelt, die wesentlich kleiner und handlicher war, als das Zoopraxiscope. Niemand dachte im 19. Jahrhundert ernsthaft daran, große Filmproduktionen zu erstellen, aber man arbeitete stetig daran, die Technik auszubauen und zu erweitern. Schließlich schaffte man es letztlich, bewegte Bilder auf eine Leinwand zu projizieren und somit den Grundstein für die Entwicklung des Films zu legen.

Filme, wie man sie heute kennt, standen damals natürlich nicht an der Tagesordnung. Es gab zu Beginn keine Drehbücher oder spektakulären Kulissen, sondern vielmehr wurden Alltagsszenen eingefangen und dem interessierten Publikum vorgestellt. Meistens liefen diese Filme nur wenige Minuten, aber sie erfreuten sich dennoch großer Beliebtheit. Damals wurden sogar Filme kostenlos produziert; in den meisten Fällen war kein Budget vorhanden und man hoffte auf den Erfolg der jeweiligen Produktion.

Die ersten nachgestellten Filme, waren Stummfilme, die meist musikalisch von Orchestern oder einem Grammophon untermalt wurden. Pionier des Stummfilms war Charlie Chaplin, ein begnadeter Schauspieler, der mit Gestiken und Mimiken das Publikum begeistern konnte. Selbst als in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts erste Synchron-Töne eingesetzt wurden, widmete sich Charlie Chaplin nur dem Stummfilm, denn er war der Meinung, dass die Sprache nicht notwendig ist, um Menschen zum Lachen zu bringen. Die “sprechenden Bilder” waren dennoch eine enorme Weiterentwicklung in der Filmindustrie und man begann nun mehr und vor allem längere Filme zu produzieren. Aus kleinen Theatern wurden Lichtspielhäuser und große Veranstaltungssäle wurden zu Kinosälen umgestaltet, damit möglichst viele Menschen sich dieser neuen Technik erfreuen konnten.

Seit den 30er Jahren ist die Filmindustrie auf der ganzen Welt von großer Bedeutung. Der Film durchlebte viele verschiedene Ären und wechselte sehr häufig das Genre. In den Kriegsjahren diente der Film zur Aufmunterung und sollte Menschen informieren, während der Zeit der Nationalsozialisten wurde er häufig für hetzerische Propaganda eingesetzt, in den Nachkriegsjahren sollte er politisch aufklären, die 90er Jahre waren bestimmt durch Computeranimationen. Mittlerweile werden mehrstündige Filme mit hochkarätigen Schauspielern und gigantischen Effekten produziert. Es gibt weltberühmte Filmzentren, wie Hollywood und Bollywood, in denen die modernsten Techniken, Effekte und Kulissen zu finden sind. Der größte Filmproduzent ist übrigens Indien.

Im Laufe der Zeit hat sich nicht nur die Filmindustrie weiterentwickelt sowie bedeutende Fortschritte durchlebt, sondern auch die allgemeine Filmtechnik bzw. Produktionstechnik hat sich einem wichtigen Wandel unterzogen. So ist es heute u.a. möglich, Filme auf DVDs anzusehen, als BluRay zu erwerben, eine DVD bedrucken zu lassen sowie diese einfach und schnell zu vervielfältigen.

TiPP: Sie können diesen Informationstext rund um die Geschichte des Films gerne als Referat verwenden. Genau genommen wurde für diesen Text nach bestem Wissen recherchiert, sodass wir Ihnen einen profund erarbeiteten Fachtext zur Verfügung stellen können.